Sind Französinnen die besseren Mamans?




Gute Mutter – schlechte Mutter

Wird es Dir auch direkt eng in der Brust, wenn Du darüber nachdenkst ob Du eine "gute Mutter" bist? Wie oft machen wir uns vor uns selbst runter, weill wir unsere Erwartungen (wieder mal) nicht erfüllt haben... Dabei bin ich davon überzeugt, dass es nicht „die gute“ oder „die schlechte“ Mutter gibt und unter normalen Umständen jede Mutter ihr Bestes für ihr Kind gibt - auch uns das nicht immer und in jedem Moment gelingt...


Ob DU Dich aber als „gute oder schlechte Mutter“ empfindest hängt von so vielen, ganz individuellen Faktoren ab: Deinen Erfahrungen mit Deiner eigenen Mutter, die Haltung Deiner Eltern dazu, wie eine gute Mutter zu sein hat, welche Prioritäten Dir vorgelebt wurden, was die Menschen in Deinem sozialen Umfeld darüber denken und welchen Eindruck, welche Schwerpunkte die Medien diesbezüglich setzen, die Du konsumierst….

Du siehst also wie essentiell, die Prägung mit der wir aufwachsen für unseren Umgang mit der Mutterrolle sind.


Welchen Einfluss hat die kulturelle Prägung auf die Mutterrolle?


Wusstest Du, was für eine große Rolle der kulturelle Aspekt dabei spielt, wie Du Dich als Mutter empfindest?

Lass uns das doch mal an der Mutterrolle der Französinnen überprüfen: Diese gehen, meines Empfindens nach viel selbstbewusster mit ihrer Mutterrolle um, leben viel klarer ihre Weiblichkeit und Sexualität weiter aus und verankern mit wieviel weniger Schuldgefühlen beruflichen Erfolg in ihrem Lebenskonzept..


Warum ist das so?

Sicherlich spielt es dabei auch eine entscheidende Rolle, wie die Mutterrolle gesellschaftlich definiert ist. Während bei uns die "sich aufopfernde Mutter" (trotz Berufstätigkeit) einen hohen Stellenwert hat, scheint es mir in Frankreich mehr die FRAU zu sein, die im Vordergrund steht und bei der das MUTTER SEIN nur ein Aspekt, gleichrangig mit vielen anderen, wie z.B. Genuss, Sexualität, Selbstverwirklichung und finanzielle Unabhängigkeit ist.


Hand aufs Herz, beurteilst Du Dich auch danach „ob euer Zuhause ordentlich und sauber ist“, Dein(e) Kind(er) sozial anerkannt, gut in der Schule und erfolgreich in ihre Hobbies sind, und danach, wieviel soziale Anerkennung Du dafür bekommen wie Du Dich für Dein(e) Kind(er) in Schule/Kita/Vereinen etc. engagierst? Das hat sicherlich auch alles seine Berechtigung ABER ist es nicht viel wichtiger, ob wir uns als Familie miteinander und in unserem Zuhause wohlfühlen?


Und vor allem – was immer am meisten vernachlässigt wird:

Geht es Dir als Mensch in Deiner #Mutterrolle gut? Genießt Du Dein Leben, Deine Partnerschaft, das Zusammensein mit Deinen Kindern, Dein Zuhause? Fühlst Du Dich wohl in Deiner Haut?


Bist Du "bien dans ta peau"?

In Frankreich sagt man „Bien dans sa peau“ sein - "sich wohl in seiner Haut fühlen". Ein ganz wichtiges Kriterium für eine selbstbewusste, verführerische Ausstrahlung und damit für das eigene Selbstbewusstsein, eine erfüllte Partnerschaft und natürlich auch beruflichen Erfolg – denn auch dafür ist die Ausstrahlung entscheidend.


Könnte es sein, dass wir uns so oft beruflich mit Kompromissen zufrieden geben oder tolerieren, dass wir uns in unserer Partnerschaft nicht wertgeschätzt und begehrt fühlen, weil wir uns einfach nicht "wohl in unserer Haut fühlen"?

Weil wir UNS so oft in den Hintergrund stellen, dass unser Selbstwert massiv leidet?

Weil sich die Kriterien, nach denen wir unser (Mutter) SEIN bewerten, sich meist nur um die Qualität unserer mütterlichen Fürsorge drehen, aber meist nicht um uns...?


Wir nehmen uns keine Zeit für unseren Körper, Dinge die uns gut tun, glauben wir hätten kein Geld für Kleidung in der wir uns wirklich unwiderstehlich fühlen und wundern uns dann, warum wir uns nicht mehr „Bien dans notre peau“, "wohl in unserer Haut" fühlen und von unsere Ausstrahlung nur noch ein leises Glimmen übrig ist...


Wie können wir erwarten, dass uns jemand anderes anziehen findet und uns(eren) Wert schätzt, wenn wir uns selbst nicht wertschätzen.


Wieviel Sexiness und Selbstbewusstsein geht im Alltag verloren, weil Du DICH und Deine Bedürfnisse im Alltag immer wieder zurückstellst?

Auch der Französin ist die Außenwirkung wichtig, allerdings legt sie den Schwerpunkt nicht überwiegend auf die soziale Anerkennung als sich aufopfernde Mutter, sondern mindestens genauso auf ihre Außenwirkung als Frau. Es ist ihr sehr wichtig, auch als Mutter, als verführerisch, gepflegt, selbstbewusst und erfolgreich wahrgenommen zu werden.


Das was hier oft als „egoistisch“ und „selbstbezogen = nicht gute Mutter“ wahrgenommen wird, ist in Frankreich selbstverständlicher Teil der Identität als Mutter. Eine französische Maman lebt ihr FRAU sein weiterhin viel intensiver und priorisierter, weil Sexualität und „bien dans sa peau“ sein“ dort gesellschaftlich positiv bewertet wird und eine viel größere Rolle spielt. Das ist bei Dir genauso? Dann bist Du vielleicht im Herzen schon eine Maman... ;-)


Bei vielen Müttern empfinde ich jedoch immer noch , dass sie sich, wenn sie sich selbst wichtig nehmen (und Zeit und Geld in sich) investieren, als egoistisch empfinden und dies (wenn überhaupt) nur mit einem schlechtes Gewissen tun. Denn dafür hat eine gute Mutter keine Zeit.

Gleichzeitig bewundern sie häufig dennoch schlanke, beruflich erfolgreiche Frauen, ihre finanzielle Unabhängigkeit und verführerische Ausstrahlung. Nur scheint es kaum möglich, das in Einklang mit dem Mutter-Sein zu bringen...


Tja, sind Französinnen nun die besseren Mamans?


Ich denke, dass es vor allem wichtig ist (auch gesellschaftlich) anzuerkennen, dass jede Frau individuell für sich entscheidet, was sie braucht, was ihr gut tut, womit sie sich wohl fühlt, was ihren Überzeugungen und Werten entspricht und womit sie glücklich ist.


Das darf immer wieder hinterfragt und angepasst werden, denn das Leben ist ständiger Wandel und Veränderung.


Fakt ist aber sicherlich: Wer sich als Mutter eine verführerische Ausstrahlung und ein berufliches Standing erhalten möchte, muss bereit sein, auch Zeit (und Geld) in sich zu investieren und sich selbst wichtig zu nehmen...

Natürlich gilt es da abzuwägen wo und wie diese Zeit in Punkto Haushalt und Kindern abgezwackt werden kann…


Nicht umsonst ist die Kinderbetreuung in Frankreich besser ausgebaut und viele Mütter nutzen dort Modelle wie Au Pair o.ä.

Ob ich das besser finde, als selbst für sein(e) Kind(er) da zu sein? Hmmm, auch das ist eine sehr komplexe Frage!


Wieviel Fremdbetreuung ist für mich und mein Kind gut?


Auch da gibt es meiner Meinung nach kein Richtig und Falsch. Zwei Aspekte finde ich jedoch dabei entscheidend:


1. Was braucht Dein Kind

Kinder sind sehr individuelle Persönlichkeiten und was für das eine Kind gut ist, kann dem anderen sehr schwer zu schaffen machen. Deshalb finde ich es so wichtig, dass Du spürst was DEIN Kind braucht. Und da Deinem Gefühl vertraust. ACHTUNG: Manchmal übertragen wir unsere eigenen Sorgen und Ängste auf unsere Kinder. Sei bei der Entscheidung wie früh bzw. viel Du Dein Kind Fremdbetreuen lässt auch immer gut mit Dir im Kontakt. Und da sind wir bei


2. Was brauchst DU?

Genauso wie unsere Kinder völlig individuelle Temperamente, Bedürfnisse und Charaktereigenschaften haben, so gilt das auch für Dich! Auch hier geht es nicht darum, was Du denkst, was von Dir erwartet wird – weder in die eine Richtung (arbeiten/Geld verdienen) noch in die Andere (für Dein Kind da sein). Es geht darum was sich für DICH richtig und gut anfühlt. Darum, in welcher Rolle Du aufgehst, was Dich glücklich und zufrieden macht. Es gibt so viele Möglichkeiten Familie und Beruf(ung) in Einklang zu bringen – aber wichtig ist, dass Du erst einmal spürst was DIR dafür wichtig ist und was DU brauchst. Das funktioniert nur, wenn Du ehrlich zu Dir bist und Erwartungen anderer außen vorlässt, außer den Erwartungen Deines Kindes natürlich (siehe 1.)


Aber nochmal zurück zu „#GuteMutter“ und „#ZeitfürDICH“...


Du wünscht Dir doch eine Portion mehr Savoir Vivre, und hättest auch gerne etwas von der berühmt berüchtigten Aura "verführerischer Mamans"? Dann hab ich hier ein paar Tipps:


  1. Französinnen machen bei der Qualität ihrer Körperpflegeprodukte und ihrer Kleidung keine Kompromisse! Wenige hochwertige Basics – aber diese konsequent!

  2. Ohne das Lieblingsparfüm das Haus zu verlassen „c´est inconcevablement“, unvorstellbar! Der Duft einer Frau /das Parfüm ist für die Französin wie eine Visitenkarte, wie ein individueller Fingerabdruck – Hast Du z.B. überhaupt schon DEIN Parfüm gefunden?

  3. Kauf doch mal schöne Dessous nur für DICH, einfach um Dich damit begehrenswert und weiblich zu fühlen.

  4. Bewahre immer Deine Contenance: Eine Französin achtet sehr auf stilvolles Auftreten und darauf nicht die Haltung zu verlieren. Bei Konflikten bleibt sie ruhig aber bestimmt. Dies gelingt ihr umso leichter, da sie innerlich in ihrer Haltung sehr klar ist. Sie weiß was sie will und was sie braucht, schafft es aber genereuse dies so durchzusetzen, dass sich ihr Gegenüber nicht auf den Schlipps getreten fühlt.

  5. Baue #Genussmomente in Deinen Tag ein! Das kann ein besonders leckerer Cafe oder Dein Lieblingstee sein - selbst zubereitet oder in Deinem Lieblingscafe, ein kleines Pralinée, eine Meditation oder ein Film mit deinen Kindern... Hauptsache mal durchatmen, den Kopf frei kriegen und Freude daran haben!

Ach ja, es macht wirklich die innere Überzeugung und das Vorleben! Deshalb ist es so wichtig, dass Du in Dich hineinspürst und erst mal herausfindest, was DU wirklich willst - nicht Deine Eltern, Deine Freunde oder die momentan angesagten Medienformate! DU! Denn nur dann kannst Du das wirklich konsequent in Dein Leben integrieren, es LEBEN. Dann ist es auch nicht anstrengend, sondern macht immer mehr Freude.


Natürlich ist es manchmal erst ein Umstellungsprozess – du darfst Dir die Zeit nehmen und Schritt für Schritt die Dinge verändern bis sich Dein Leben leicht und rund anfühlt. Bis Du DEIN SAVOIR VIVRE Gefühl gefunden hast. Denn mit der „Kunst das Leben zu genießen“ ist es wie mit jeder anderen Kunst – wir dürfen sie erlernen!


Und dabei darfst Du Dir auch helfen lassen, denn gemeinsam macht es 1. Mehr Spaß und 2. Geht es meist sehr viel schneller, da Du viele viele Umwege und Rückschläge vermeidest.

Ich unterstütze Dich dabei von Herzen gerne. Schau doch gerne mal auf meine Homepage, https://www.alexandra-weckmueller.de dort findest Du mehr über mich und meine Angebote.


A propos: Kennst Du schon mein Savir Vivre Quiz für 0 €, mit dem Du herausfindest wieviel Savoir Vivre Du bereits lebst, wo es hakt und wie Du es schaffst mehr Genuss und Lebensfreude in Dein Leben zu zaubern? Nein?

Dann klick hier für mehr Informationen.


Ich freue mich sehr, wenn Du mir schreibst wie Dir das Quiz gefallen hat!


Jetzt wünsche ich Dir erst mal einen wundervollen Tag, bis ganz bald!


Alles Liebe


Deine Alexandra


#französischemamans #fraumaman #lebensfreude #genussimalltag #

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